Exkremente im Dienste der Regierung.

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Um den Verdacht eines Aprilscherzes zu vermeiden kam das Bundesgesetzblatt II/142 schon am 31. März mit der COVID-19-Screening-Verordnung daher. Screenings auf der Suche nach dem Covidl gab es zwar auch schon vorher, zugegeben, aber alles auf freiwilliger Basis, wie die Behörden nicht müde wurde zu betonen. Feinheiten wie echte Freiwilligkeit und Zustimmung unter Gruppendruck zu differenzieren ist freilich nicht jedermann gegeben, vor allem nicht in einem Ministerium, das an einer akuten Unterversorgung an frischer Luft leiden dürfte.

Nun hat die Politik mit dem Freund Covidl ein Problem: er mutiert zwar, aber leider (wie echte Virologen es übrigens vorausgesagt haben) so, daß er regelmäßig immer harmloser wird. Dann kommt hinzu, daß sich immer weniger Leute testen (müssen). Aber woher, in drei Teufels Namen, bekommt die Politik dann die notwendigen Zahlen positiver Tests, um den Schrecken aufrecht zu erhalten? Wie denn soll man ganze Ortschaften unter Quarantäne stellen? Rettende Idee:

Wir greifen in den Gatsch. Was sich amtlich so liest:
„§ 2. Als Screeningprogramme gemäß § 1 gelten…
vom Bund beauftragte Abwasseranalysen mittels molekularbiologischer Tests auf SARS-CoV-2 und Ganzgenomsequenzierungen zur Feststellung von besonders betroffenen Gebieten gemäß § 5a Abs. 1 Z 2 EpiG.“

Zu deutsch: Wir wühlen jetzt schon in den Exkrementen, damit wir in unserer Not vielleicht dort noch ein Stückerl vom Covidl finden. Rückschlüsse auf den Geisteszustand jener Herrschaften im zuständigen Ministerium, die sich so etwas (für unser Geld) ausdenken, sind durchaus erlaubt. Was ist das für eine gemeingefährliche Seuche, die man im Kanal mit der Lupe suchen muß?

Daß die Verzweiflung im Gesundheitsministerium schon so groß ist, hätte ich mir nicht gedacht. Liegen die Nerven einmal blank, geht’s sogar in Ministerien flott dahin. Vielleicht kann man sich’s so vorstellen: Jemandem muß die Assoziationskette „Ministerium = Kabinett = il gabinetto“ eingefallen sein, woraufhin zwar niemand auf einem Ver-, dafür aber jemand auf einem Entsorgungsposten plötzlich und unerwartet den rettenden Einfall hatte und die stv. Häuslfrau ausrief: „In den Gruben müßt Ihr suchen!“ Und auf ging’s, mannhaft und wacker, dem Feinde entgegen. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Man denke: Ein solches Theater, nur um die Kulisse für einen „Impf“-Zwang aufrecht zu erhalten. Beleidigend ist an dieser Politik allerdings das Faktum, daß uns die Herrschaften im Gesundheitsministerium für solche Idioten halten, daß wir diese plumpen Tricks nicht durchschauen – gar ein Fall von Projektion?

Ich warte jetzt nur noch auf den Aufruf: „Bürger! Kot tut Not! Helft der Regierung – gehet hin auf’s Klosett!“

Nachsatz: Ich erinnere mich noch daran, wie im Frühjahr 2020 das Gerücht umging, daß die Behörden schon in den Klärwerken nach Spuren des Killervirus suchen würden. Das Gerücht wurde belacht – als Verschwörungstheorie. Siehe oben.

MS
Stand: 1. April 2022
Hinweis: Diese Glosse spiegelt lediglich die Privatmeinung des Verfassers und eines ständig wachsenden Anteils der Bevölkerung wider.